Aktuelles

Fachthema Persönliche Zukunftsplanung

Seit der Corona-Pandemie haben sich zum regelmäßigen Austausch der Koordinationsgruppe der Arbeitsgemeinschaft Online-Treffen bewährt. Das erspart den meisten Teilnehmenden eine mehr oder weniger weite Anfahrt und auf jeden Fall viel Zeit. Doch einmal im Jahr findet eine Sitzung in Präsenz statt, für die als Highlight ein vorher abgestimmtes Fachthema vorbereitet wird.
Für das Treffen am 22. November in Bremen war das gewünschte Fachthema die Persönliche Zukunftsplanung (PZP). Ein Thema, welches insbesondere in Hinblick auf personenzentrierte Förderung an Bedeutung gewonnen hat. Als Referentinnen konnten Christine Gottschalch für die Grundlagen der PZP und Lisa Buhlmann für einen Bericht über die praktische Anwendung im Martinshof Nord gewonnen werden. Christine Gottschalch betonte in ihrem Vortrag u. a. das "personenzentrierte Denken" als Grundhaltung, die eine Person dabei unterstützt herauszufinden, was ihr wichtig ist. Wenn der Wunsch nach Veränderung besteht, aber die Person nicht weiß wie, ermöglicht die PZP kreative und vielseitige Unterstützung. Auf einem Büchertisch wurde eine große Auswahl an Material und Beispiele für Mini-Methoden angeboten. Anschließend berichtete Lisa Buhlmann von der Umsetzung der PZP im Martinshof Nord. Voraussetzung dafür war, dass alle Fachkräfte zunächst über einen längeren Zeitraum Schulungen und Coachings absolvierten. Auf Flipcharts oder auf Personenumrissen konnte nach und nach der Blick auf sich selbst geübt und weitergeführt werden. Dabei helfen Fragen wie: Was ist mir wichtig? Was brauche ich, damit ich gut arbeiten kann? Was möchte ich gerne können? Bewährt hat sich, regelmäßig um den Geburtstag herum, die eigenen Wünsche und Ziele zu betrachten und vielleicht auch neues zu entdecken. Die Teilnehmenden konnten gute Anregungen und fachliche Impulse mitnehmen und bedankten sich mit einem herzlichen Applaus.


Mitgliederversammlung im November 2023

Am 15. November fand in Bremen die 19. Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft pädagogische Systeme e.V. statt.
Erstmalig nahm die WfbM Wertkreis Gütersloh als neues Mitglied an der MV teil. Der Verein ist somit auf 26 Werkstätten mit über 22.000 Plätzen angewachsen.
Das wesentliche Thema war die Neuwahl des Vereinsvorstands. Ralf Hagemeier, der die letzten vier Jahre die Entwicklung der agps als Vorsitzender mit verantwortungsvollem Blick auf die Zukunft gelenkt hat, stand für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Auch Ulrich Schlösser, der seit der Vereinsgründung im Jahre 2013 den Posten des Schriftführers mit umfassender Einsatzfreude ausgefüllt hat, trat für diese Aufgabe nicht mehr an. Beide wurden mit großem Dank und Würdigung ihres Engagements verabschiedet.
Der neue Vorstand wurde um zwei Beisitzer erweitert und von der Mitgliederversammlung einvernehmlich gewählt. Die neue Vorsitzende ist Sabine Kohler, Geschäftsführung Martinshof Bremen. Schriftführerin ist Stefanie Luthmann, Bereichsleitung Lebenshilfe Braunschweig. Die Beisitzer sind Jens Pöttger, Abteilungsleiter Berufsbildungsbereich Osnabrücker Werkstätten und Ulrich Schlösser, Leiter Berufliche Bildung Freckenhorster Werkstätten. 
Dem neuen Vorstand ist es ein großes Anliegen, die Bildungsarbeit voran zu bringen, insbesondere in Hinblick auf die Entwicklung von digitalen Bildungsangeboten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und die zukunftsfähige Gestaltung der agps e.V.
 


Werkstätten:Messe 2023

Nach der Pandemie-bedingten Pause war die Arbeitsgemeinschaft wieder mit einem Stand auf der Werkstätten:Messe in Nürnberg vertreten. In gutgelaunter Besetzung freuten wir uns darauf, unseren Verein und die Lerneinheiten zu präsentieren. Etliche Besucher und Besucherinnen kamen gezielt zu unserem Stand und hatten Fragen zur Mitgliedschaft, was es kostet, den Lerneinheiten und natürlich nach digitalem Material. Es wurde viele Fachgespräche geführt und Infomaterial ausgegeben. Das große Netzwerk und die Kontinuität der Zusammenarbeit über viele Jahre beeindruckte die Gäste am Stand. Zum Sektempfang am Nachmittag des ersten Messetages begrüßten Ralf Hagemeier und Uli Schlösser die Mitglieder und Gäste zu einer geselligen Runde. Endlich waren auch diese Begegnungen wieder möglich. Den Messe-Vortrag am Tag darauf zum Thema "Standardisierte Unterweisungs- und Lehrmaterialien zur Förderung von Eigenaktivität und Handlungskompetenz in der (Berufs-) Bildung hielten Uli Schlösser, Susanne Anker und Kathrin Averdung vor einem interessierten Publikum im vollbesetzten Vortragsraum. Es war wieder eine lohnenswerte Messe, zum letzten Mal in Nürnberg, mit viel Austausch und Begenungen. Wir sind schon gespannt, wo wir uns 2025 wieder sehen.  


Fachtag Wirksamkeit von Maßnahmen

Am 02. November 2022 fand in Bremen der agps Fachtag Wirksamkeit von Maßnahmen“ statt. Mit der Einführung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) wurden die Begrifflichkeiten Wirkung und Wirksamkeit sowie eine Wirkungskontrolle rechtlich festgeschrieben. Das BTHG formuliert dazu Instrumente, die Leistungsträgern eine Wirkungskontrolle ermöglichen sollen. Dabei geht es natürlich auch die Berufliche Bildung in Werkstätten und das war Kernthema des agps-Fachtags, zu dem Philipp Hirth aus der Geschäftsführung von Werkstatt Bremen Martinshof die Gäste begrüßen konnte.

Festzuhalten galt es an diesem Tag: Die agps verfügt aus der Zusammenarbeit vieler Jahre, wissenschaftlich fundiert, über eine hohe Qualität in ihren Instrumenten. Ein methodisch-didaktisch definierter Lernweg, ein standardisiertes System gemeinsamen, aber zugleich personenzentrierten Lernens und nicht zuletzt der große Erfahrungsschatz, der sich aus der Summe der pädagogischen Kompetenzen der heute 23 Mitglieder-Einrichtungen ergibt. Das alles hob Ulrich Schlösser, zweiter Vorsitzender der agps, in seinem Grußwort hervor.

Wie also die Wirksamkeit in der Eingliederungshilfe, bei Bildungsmaßnahmen, neutral und nachprüfbar messen? Dr. Michael Weber (Geschäftsführer des Heilpädagogischen Zentrums Krefeld) stellte in seinem Vortrag das bekannte Leistungsverhältnis von Leistungsberechtigtem, Leistungserbringer und Leistungsträger vor. Was wirkt wie und können Wirkungen überhaupt monokausal sein oder geht das nur in einem experimentellen Design? Der individuelle Effekt nämlich biete noch lange keine Garantie für einen konkreten kausalen Zusammenhang, so Weber. Wirksamkeit, also letztlich die Qualität eigener Angebote zu messen, sei schwierig. „Qualitätsmanagement-Konzepte und Wirksamkeitsanalysen sind nicht identisch.“

Sebastian Ottmann vom Kompetenzzentrum Wirkungsorientierung in der Sozialen Arbeit (Evangelische Hochschule Nürnberg) ging als zweiter Redner auf Wirkmodelle ein und stellte sogenannte Ankerwirkmodelle vor, die Leistungserbringer, jeweils adaptiert, übernehmen könnten. Ganz maßgeblich für solche Modelle seien natürlich einheitliche Indikatoren, um Vergleichbarkeit und eben valide Messdaten zu erzeugen. Wichtig sei in jedem Fall, ehrlich mit dem Begriff „Wirkung“ umzugehen, also zwischen sichtbarem Effekt, plausibler Wirkung und nachgewiesener Wirkung zu unterscheiden. Auch die Fokussierung auf quantitative Indikatoren (wie viele Teilnehmer:innen wechseln auf den Arbeitsmarkt?) sei irreführend.

Weber und andere hatten für die BAG WfbM eine Bestandsaufnahme zur Umsetzung von Wirksamkeitsprüfungen im Rahmen des BTHG erstellt. Tenor auch hier: Es gibt, bedingt auch durch förderale Strukturen auf Bundesebene, kein gemeinsames Verständnis von Wirksamkeit und deren Messbarkeit.

Nach so viel Theorie ging es nachmittags in die Fachtag-Praxis: Vier Arbeitsgruppen widmeten sich den Fragen „Welche Wirkungsaspekte lassen sich bereits in den Materialien der agps wiederfinden? Welche Aspekte sind bisher wenig berücksichtigt worden? Was können wir konkret verändern, um die Wirkung darzustellen?“. Stichworte wie die Vergleichbarkeit einer Gruppe in Bezug auf Lerneinheiten, die Kontrolle individueller Lernziele, ein Monitoring in definierten Zeitabständen, der Mangel an Studien über die Durchführung und Wirksamkeit von Lerneinheiten fielen. Die Dokumentation und Auswertung soll digital besser erfasst werden.

Insgesamt ein produktiver, facettenreicher Fachtag um ein Thema der Zukunft, da waren sich die Teilnehmenden einig.

(Die Handouts der Vorträge finden Sie im Downloadbereich)


Werkstätten:Tag 2022

Die arbeitsgemeinschaft pädagogische systeme war auf dem Werkstätten:Tag 2022 mit einem Vortrag dabei:

"Aus der Praxis für die Praxis - Standardisierte Unterweisungs- und Lehrmaterialien, die die Eigenaktivität und Handlungskompetenz in der (Berufs-) Bildung fördern"
Der Fachbeitrag gibt einen Einblick in: die Netzwerkarbeit der beteiligten Werkstätten, das pädagogische Konzept, die Einbindung der Lerneinheiten in die Bildungsrahmenpläne und Chancen durch Digitalisierung.
Der Vortrag steht Ihnen im Downloadbereich zur Verfügung.


Über 600 Lerneinheiten

Die Datenbank der agps Lerneinheiten wächst beständig: im September 2021 konnte die Marke von 600 Lerneinheiten überschritten werden. Es gibt Lerneinheiten zu berufsübergreifenden Kompetenzen wie Ausbildung und Betrieb, Arbeitsschutz und Umweltschutz, zu 14 Berufen, sowie zu einer Fülle von Themen aus dem Bereich der Personalen Kompetenzen. Bereits im Dezember 2020 wurde die zweijährige Überarbeitung und Aktualisierung von über 400 Lerneinheiten abgeschlossen. Damit stehen den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft alle Lerneinheiten auf dem neuesten Stand und in einem einheitlichen Design zur Verfügung.
Die neuen Lerneinheiten, die alle Mitglieder erstellen, werden durch ein Redaktionsteam überprüft und regelmäßig in die Datenbank eingepflegt.
So lebt das Motto: "Aus der Praxis - für die Praxis!"
Bei Interesse nehmen Sie gerne Kontakt auf oder schauen Sie in den Downloadbereich. Dort stehen Ihnen acht Lerneinheiten zur Verfügung.


Kooperation mit der Bremer Krebsgesellschaft e.V.

Die Bremer Krebsgesellschaft e.V. hat am 1.11.2018 das Projekt Krebs verständlich gestartet, welches sich mit vielfältigen Angeboten rund um das Thema Krebs an Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Bezugspersonen wendet. Das bisherige Informations- und Beratungsangebot ist für diese Zielgruppe in der Regel nicht leicht zu verstehen. Das Projekt ist von der Aktion Mensch für 3 Jahre bis zum 31.10.2021 gefördert. Wir netzwerken, informieren und sensibilisieren mit dem Ziel, dass jede Person die gleiche Chance auf Information und gesundheitliche Versorgung beim Thema Krebs erhält.
Laut einer Studie der Ärztekammer Nordrhein und der Universität Witten Herdecke nehmen Menschen mit Behinderungen Vorsorge-Untersuchungen für Krebs deutlich seltener in Anspruch als der Durchschnitt der Bevölkerung. Dies möchte das Projekt Krebs verständlich der Bremer Krebsgesellschaft nicht hinnehmen und entwickelte zwei neue Broschüren „Krebs-Früherkennung leicht erklärt“ und „Onkologie-Führer in Leichter Sprache“. Darin wird alles Wissenswerte zur Vorsorge, Früherkennung und Behandlung von Krebs verständlich erklärt.

Denn Menschen kommen besser mit Dingen zurecht, wenn sie darüber reden. Und besser Bescheid wissen. Das stärkt die Selbstbestimmung der Menschen.
In den beiden Broschüren geht es um Fragen wie „Wie stellt der Arzt/ die Ärztin den Krebs fest? Was für Behandlungen gibt es? Was sind Nebenwirkungen?
Die Intention hinter den Broschüren ist, schwierige Sachverhalte einfach zu erklären. Denn Wissen kann Ängste abbauen.
Ganz nach dem Motto Menschen Mut zu machen, sich mit dem Thema Krebs zu beschäftigen, ist eine enge Zusammenarbeit mit der Werkstatt Bremen/Martinshof entstanden. Hier wurden gemeinsam zwei neue Lerneinheiten in Leichter Sprache mit dem Thema Krebs entwickelt. Die erste Lerneinheit heißt Krankheit Krebs besser verstehen und befasst sich mit der Aufklärung und Information zum Thema Krebs. Die zweite Lerneinheit mit dem Titel Krankheit Krebs vermeiden- Was tut mir gut? Befasst sich u.a. mit dem Thema Prävention und der Auseinandersetzung mit individueller und vielseitiger Lebensqualität.
Das Projekt Krebs verständlich ist ein wichtiger Baustein, um das Thema Krebs weiter aus der Tabuzone zu holen.
Die Lerneinheiten sind einsehbar im Downloadbereich unter: www.ag-paedagogische-systeme.de.
Die Broschüren können kostenfrei bei der Bremer Krebsgesellschaft bestellt werden, sowie weitere Informationen unter (0421) -4919222; info[at]bremerkrebsgesellschaft.de; www.bremerkrebsgesellschaft.de.


Analog statt digital: Auszeichnung mit dem Deutschen Arbeitgeberpreis für Bildungseinrichtungen

Neue Osnabrücker Zeitung vom 09.12.2020

Heilpädagogische Hilfe Osnabrück verschickt Post statt E-Mails
Die Heilpädagogische Hilfe Osnabrück (HHO) hat den Deutschen Arbeitgeberpreis erhalten. Ausgezeichnet wurde ein besonderes Corona-Konzept. Mit dem Deutschen Arbeitgeberpreis werden landesweit Bildungseinrichtungen ausgezeichnet. Das diesjährige Ausschreibungsthema 2020 lautete: „Geht nicht – gibt’s nicht!“ In der Kategorie „Berufliche Bildung“ haben in diesem Jahr die Osnabrücker Werkstätten (HHO) mit ihrem „LehrLern-Konzept“ für zu Hause während Corona gewonnen. Damit hatte der Berufsbildungsbereich (BBB) der Osnabrücker Werkstätten auf die aktuelle Situation reagiert. Wegen unzureichender digitalen Ressourcen versandten die Mitarbeiter jede Woche individuelle Bildungspakete an die rund 160 Teilnehmenden in Papierform.
„Ach, es hat Spaß gemacht!“, da sind sich Sophie Eschkötter und Florian Mittelstädt einig. Beide sind Empfänger und Teilnehmer im Berufsbildungsbereich, in dem sie für das spätere Arbeitsleben qualifiziert werden. Wegen der Corona-Krise ist es ihnen lange Zeit nicht möglich gewesen, das eigene Zuhause überhaupt zu verlassen: „Keine Freunde, keine Kollegen, keine Arbeit!“ Umso größer war die Freude auf wöchentliche Post und Anrufe ihrer Gruppenleitungen.
Was es damit auf sich hat, erklären die beiden Abteilungsleiter Jens Pöttger und Stephan Jentsch: „Schon als sich die Schließung der Osnabrücker Werkstätten und der Betriebe der OSNA-Technik wegen Corona abzeichnete, haben wir uns auf den Weg gemacht und nach alternativen Möglichkeiten der beruflichen Bildung gesucht. Orientiert haben wir uns dabei an Vorlagen der Arbeitsgemeinschaft pädagogische Systeme, kurz agps. Wir haben sie unseren HHO-Anforderungen und Standards entsprechend angepasst.

Aus vielen weiteren Ideen und Vorlagen sind so Bildungspakete entstanden, insgesamt mehr als 920. In Papierform wurden wöchentlich Informations-, Aufgaben- und Feedback-Bögen erstellt und verschickt. Dieses besondere Angebot gab es zudem in vier verschiedenen Schwierigkeitsstufen. „Unsere Qualifizierungsmaßnahmen und Lerneinheiten sind normalerweise sehr praxisorientiert, auf individuelle Fähigkeiten und Bedarfe zugeschnitten. Dabei spielt vor allem die Förderung und Unterstützung durch die Gruppenleitungen eine wesentliche Rolle. Deshalb war uns die persönliche Begleitung weiterhin besonders wichtig“, erklärten die BBB-Verantwortlichen Jens Pöttger und Stephan Jentsch.
Was das neue Jahr 2021 bringt, weiß zwar niemand, aber es ist ein nachhaltiges Bildungskonzept entstanden, das sich hervorragend bewährt hat.


14. Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft

Am 29.10.2019 fand die 14. Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Pädagogische Systeme (agps) in den Ledder Werkstätten statt.
Als neue Mitglieder wurden die Werkstätten des SoVD-Lebenshilfe Witten und aus dem Diakonie-Verbund Eisenach begrüßt. Somit vertritt der Verein heute über die gesamte Mitgliedschaft ein Volumen von 18.000 Werkstattplätzen.
Der Vorsitzende Ralf Hagemeier trug seine Strategie für die zukünftige Entwicklung der Arbeitsgemeinschaft vor. Insbesondere soll neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer fachlichen Arbeit in der Bildung für Menschen mit Behinderungen auch eine deutlichere Wahrnehmung in der fachlichen Öffentlichkeit gelingen. Erste Impulse dazu werden wir im Rahmen der Werkstätten:Messe und im Rahmen der Werkstätten:Tage der BAG:WfbM einbringen.
Die Mitglieder bestätigten mit großer Zustimmung diese Planung und schafften mit der Verabschiedung des Wirtschaftsplan für 2020 die notwendigen Voraussetzungen dafür.
Im Anschluss diskutierten die Mitglieder die Entwicklung der fachlichen Arbeit durch und über die ICF anhand eines interessanten Vortrag von Prof. Dr. Gerd Grampp mit dem Thema: „Funktionsorientierte Bedarfsermittlung – Wirkungsorientierte Bedarfsdeckung“ (vgl. auch/ Buchempfehlung: Gerd Grampp,  „Die ICF verstehen und nutzen“)


Wir waren auf der Werkstätten:Messe 2019

Bereits zum 13. Mal war die Arbeitsgemeinschaft pädagogische Systeme auf der Werkstätten:Messe in Nürnberg vertreten. Am Stand, im neuen Design unter dem Motto „Bildung für alle“ wurden u.a. neue Lerneinheiten präsentiert und viele interessante Gespräche geführt. Neben der digitalen Bildungswelt auf der Werkstätten:Messe bieten die Lerneinheiten der agps anerkanntes methodisch-didaktisches Bildungsmaterial, welches die Menschen aktiv in den Lernprozess einbezieht. „Lernen heißt, sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen statt etwas vorgesetzt zu bekommen“ so Prof. Dr. Gerd Grampp. Das große Interesse vieler Besucherinnen und Besucher am Stand der agps bestätigen diesen Bedarf. Die Teilnahme an der Werkstätten:Messe hat uns großen Spaß gemacht und wir freuen uns bereits auf den nächsten Besuch in Nürnberg.